Gemeinde Haiterbach

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LQN Archiv

Arbeitskreise LQN

AK 1: Grund- und Nahversorgung - Wie können die Nahversorger ihre Produkte attraktiv vermarkten (z.B. Bauernmarkt) und in einer Leistungsschau präsentieren? Wie schaffen und sichern wir unsere Grundversorgung (z.B. Arzt, Apotheke, Dienstleistung, Handwerk, Lebensmittel etc.) Welche Chancen bringen erneuerbare Energien für Seewald? 

AK 2: Innen - und Außenmarketing - Wie könnte eine Kooperation zwischen Landwirtschaft, Hotels, Gastronomie, Touristikunternehmen und Gemeinde aussehen? Welche Marketingmaßnahmen sollten getroffen werden? (Internet, Messen) Was sollten wir für unser WIR-Gefühl tun? (z.B. Seewaldfest) 

AK 3: Gemeinsam in Seewald - von Jung bis Alt - Wie kann eine Börse mit Austausch von Dienstleistungen organisiert werden? Wie kann eine Nachbarschaftshilfe aufgebaut werden? Wie können neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens aussehen? 

AK 4: Jugend in Seewald - Wie sollte ein offenes, bedarfsgerechtes Angebot für alle Ortsteile gestaltet sein und dabei mit den Vereinen kooperiert werden? Wie könnte eine Jugendinfo- und Treffpunktstelle aussehen? 

AK 5: Information und Öffentlichkeitsarbeit - Wie können wir über Öffentlichkeitsarbeit Bewusstseinsbildung betreiben? Wann setzen wir die Arbeitshilfen (Malblattaktion, Sammelmappen etc.) ein? 

AK 6: Mobilität - Wie können wir uns seewaldintern untereinander bei der Mobilität unterstützen (z.B. Mitfahrbörse, Bürgerbus)? Wie erreichen wir mehr Verkehrssicherheit? 

AK 7: Kultur für alle - Wie können wir uns organisieren , um externe Kulturveranstaltungen zu besuchen? Wie kann das Kulturangebot in Seewald intern mit "eigenen Künstlern" bereichert und beworben werden? 

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Impulsveranstaltung am 06.10.09

Einführung des LEADER-Projekts „Lebensqualität durch Nähe“ am 6. Oktober 2009 in Seewald Die Impulsveranstaltung der Gemeinde Seewald zum Projekt „Lebensqualität durch Nähe – LQN“ wurde im Göttelfinger Bürgerhaus von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern mit Interesse verfolgt. Die Gemeinde investiert für die Teilnahme an diesem Projekt 10.000 Euro, weitere 10.000 Euro werden von Leader bezuschusst. Der Erfolg des Konzepts zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität in der Gemeinde ist jedoch abhängig von der ehrenamtlichen Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürgern von Seewald. Projektbegleiter Bernhard Goldschmidt von der „SPES-Zukunftsmodelle für Menschen & Lebensräume“ erläuterte die österreichische Herkunft der Projektidee und als deren Ziele die Bewusstseinsbildung der Bürger, die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit von Bürgern für ihre Gemeinde sowie die Entwicklung konkreter Projekte. Hierfür war bereits im vergangenen Juni ein Vorbereitungsteam aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aufgestellt worden, das sich zweimal traf und nun insgesamt sieben Vorschläge präsentierte:

AK 1: Grund- und Nahversorgung - Wie können die Nahversorger ihre Produkte attraktiv vermarkten (z.B. Bauernmarkt) und in einer Leistungsschau präsentieren? Wie schaffen und sichern wir unsere Grundversorgung (z.B. Arzt, Apotheke, Dienstleistung, Handwerk, Lebensmittel etc.) Welche Chancen bringen erneuerbare Energien für Seewald?

AK 2: Innen - und Außenmarketing - Wie könnte eine Kooperation zwischen Landwirtschaft, Hotels, Gastronomie, Touristikunternehmen und Gemeinde aussehen? Welche Marketingmaßnahmen sollten getroffen werden? (Internet, Messen) Was sollten wir für unser WIR-Gefühl tun? (z.B. Seewaldfest)

AK 3: Gemeinsam in Seewald - von Jung bis Alt - Wie kann eine Börse mit Austausch von Dienstleistungen organisiert werden? Wie kann eine Nachbarschaftshilfe aufgebaut werden? Wie können neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens aussehen?

AK 4: Jugend in Seewald - Wie sollte ein offenes, bedarfsgerechtes Angebot für alle Ortsteile gestaltet sein und dabei mit den Vereinen kooperiert werden? Wie könnte eine Jugendinfo- und Treffpunktstelle aussehen?

AK 5: Information und Öffentlichkeitsarbeit - Wie können wir über Öffentlichkeitsarbeit Bewusstseinsbildung betreiben? Wann setzen wir die Arbeitshilfen (Malblattaktion, Sammelmappen etc.) ein?

AK 6: Mobilität - Wie können wir uns seewaldintern untereinander bei der Mobilität unterstützen (z.B. Mitfahrbörse, Bürgerbus)? Wie erreichen wir mehr Verkehrssicherheit?

AK 7: Kultur für alle - Wie können wir uns organisieren , um externe Kulturveranstaltungen zu besuchen? Wie kann das Kulturangebot in Seewald intern mit "eigenen Künstlern" bereichert und beworben werden?

Das Schlusswort von Bürgermeister Müller ergab die Aufforderung jedes Einzelnen zur Mitarbeit. Wer in einem der Arbeitskreise mitarbeiten möchte, kann sich bei der Gemeindeverwaltung melden. Im nächsten Schritt soll bei einer Veranstaltung am 4. November die Kernteambildung stattfinden, weshalb die Anmeldung bis spätestens 30. Oktober erfolgen sollte. Im kommenden Jahr soll dann eine richtige Großveranstaltung stattfinden, wo sich jeder informieren könne. Bürgermeister Müller äußerte anschließend noch seine Bedenken hinsichtlich der Sicherung der Lebensqualität in Seewald, insbesondere aufgrund des demographischen Wandels und seine mit dem Projekt verbundene Hoffnung, diese Qualität doch aufrechterhalten oder sogar ausbauen zu können. Dass zu finanzierende Projektideen anschließend auch realisiert werden können, stellte das Gemeindeoberhaupt ebenfalls in Aussicht.

Reisebericht Elke Girrbach 16.-18.10.09

Exkursion zur SPES Zukunftsakademie

Exkursion zur SPES-Zukunftsakademie in Schlierbach und nach Steinbach an der Steyr, Oberösterreich Reiseberichterstatterin: Elke Girrbach Redaktion: LQN-Arbeitskreis Team für Öffentlichkeitsarbeit

Wo die Lebensqualität durch Nähe erfunden wurde

Der Termin 16. bis 18. Oktober 2009 war wohl etwa ungünstig, aber immerhin haben sich 20 Mitstreiter – darunter die Bürgermeister von Bad Rippoldsau-Schapbach und Seewald – eingefunden, um in Oberrösterreich zu den Wurzeln des Projekts „Lebensqualität durch Nähe“ (LQN) zu reisen. Wir wollten mit eigenen Augen sehen, was die Schlierbacher und Steinbacher „Erfinder“ dieser bürgerschaftlichen Initiative geschaffen haben und was sich Gemeinden in unserer Region davon abgucken können. Wir starteten mit Hindernissen – so blieb der Bus beinahe im Stadttor von Neubulach stecken und die Autobahn gehörte uns auch nicht ganz allein, aber am späten Nachmittag trafen wir doch im Tagungshotel in Schlierbach ein. Das SPES-Hotel ist gleich ein erstes Beispiel, denn es wurde im Rahmen der Gemeindeinitiative um- und ausgebaut, bietet heute Wellness, Ernährungs- und Bewegungsprogramme und macht mächtig Werbung für die Gemeinde. Schlierbach leigt hübsch im Grünen, hat aber keine besonders spektakulären landschaftliche Reize und seit dem Ende des größten Arbeitgebers der Region, einer Besteckfabrik in Schlierbach, auch keine industriellen Arbeitsplätze. So waren beide Gemeinden vor zehn Jahren in einer sehr schwierigen Situation, nachdem auch mehrere Hochwasser die Region heimgesucht hatten. Abwanderung nicht nur der Jungen, sondern auch der Älteren drohte. „Vater“ der Vision eines wieder lebenswerten Gemeinwesens ist der über 70jährige Bürgermeister Karl Sieghardtsleitner. Er wollte „seinen Enkeln etwas Lebenswertes hinterlassen“. Und so hat er wirtschaftlich und kulturell viele Projekte angestoßen und auf den Weg gebracht, die auch heute – 10 Jahre später – noch gut funktionieren und von den Bürgern mitgetragen werden. Die dankbare Gemeinde hat ihn bereits zu Lebzeiten mit einem Gedenkstein geehrt. In Schlierbach und Steinbach haben wir folgende Projekte gesehen, die von Bürgern in eigener Regie geführt werden:

 

•Die „Gänsefarm“, ein altes Gebäude in der Ortsmitte, das heute eine Hauswirtschaftsschule mit angegliederter Gänsefederverarbeitung und dem Verkauf von Produkten rund um die Gans beherbergt.

 

•Der Stiftskeller, eine Kneipe, die eine Anlaufstelle für Kommunikation und Geselligkeit bietet und am Samstagmorgen bereits zum Frühschoppen gut besucht ist.

 

•Die Ferienhaussiedlung der SPES-Stiftung. Sie besteht aus Holzhäusern für bis zu acht Personen, die von den Bürgern erworben werden konnten. Sie werden ehrenamtlich selbstverwaltet und vermietet, zum Beispiel über TUI. Sie haben ein eigenes Hallenbad und ein eigenes Heizwerk für alle Häuser. Sie sind ein wichtiges Element zur Belebung des Tourismus und bringen dem Ort Geld in die Kasse bei vertretbarem Aufwand.

 

•Das Kulturprojekt Schlosshof. Hierfür hatte der Bürgermeister einen arbeitslosen Kulturstudenten eingestellt, der nach erfolgreicher Arbeit in Steinbach nun Kulturamtsleiter in einem österreichischen Bundesland geworden ist. Ein gutes Beispiel für Fordern und Fördern.

 

•Der Lebensmittelladen in der Ortsmitte von Steinbach. Die Bürger verpflichten sich, für einen bestimmten Betrag im Jahr Waren abzunehmen und haben dafür die Möglichkeit, vor Ort Produkte der Region kaufen zu können.

 

•Vor dem Laden hat die Stadt Arkaden angebracht, damit die Bürger wettergeschützt ein Schwätzchen zu machen – eben Lebensqualität durch Nähe pflegen können.

 

•Im „Schlosshof“, einem damals abrissreifen alten Gebäude in der Ortsmitte, hat die Gemeinde Steinbach Wohnungen und Vereinsräume geschaffen, die im historischen Ambiente Versammlungsmöglichkeit und Ausstellungsraum für ein Heimatmuseum bieten. Wir haben da sehr an unser schönes Rathaus „Sonne“ in Besenfeld denken müssen, mit dem wir ja zum Glück eine ähnlich gute Hand hatten.

 

Dies sind die sichtbaren Ergebnisse der Lebensqualität durch Nähe, die einen begeisternden Idealismus der Beteiligten ausstrahlen, beispielsweise, wenn abends an der Hotelbar die Referenten zu später Stunde die Bewirtung übernehmen, damit das Personal Feierabend machen kann. Daneben gibt es auch Projekte, die bestechend einfach sind und mich persönlich besonders angesprochen haben, nämlich „55+“, das ich mir für Seewald sehr gut vorstellen kann. Hier werden „Zeitkonten“ eingerichtet, die den Bürgern den Austausch von Dienstleistungen ermöglichen und Alten und Jungen nur Vorteile bieten. Dieses Projekt wollen wir im Arbeitskreis näher für die Bedürfnisse und Möglichkeiten in Seewald diskutieren und auf seine Realisierbarkeit prüfen. Ich bin sehr beeindruckt von der Exkursion nach Schlierbach zurückgekehrt und möchte etwas von dem Enthusiasmus, der mir dort begegnet ist, hier in unsere Gemeinde zurücktragen. Die Erfolge und die Nachhaltigkeit der Projekte zeigen, dass bürgerschaftliches Engagement wirklich etwas zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. Und warum soll man sich nicht die Erfahrungen anderer zunutze machen. Die Schlier- und Steinbacher freuen sich, wenn wir sie kopieren!

Interview mit Bürgermeister Gerhard Müller 04.11.09

Interwiev mit Bürgermeister Gerhard Müller
Interwiev mit Bürgermeister Gerhard Müller

Interview zum Projekt Lebensqualität durch Nähe (LQN) mit Bürgermeister Gerhard Müller.
Die Fragen stellte der LQN-Arbeitskreis Team für Öffentlichkeitsarbeit.
Herr Müller, warum beteiligt sich Seewald an dem Projekt „Lebensqualität durch Nähe“?
Das Projekt ist Teil eines Förderprogramms der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg für den ländlichen Raum. Acht Gebiete in Baden-Württemberg wurden aufgenommen, darunter der Nordschwarzwald. Wir wollen damit den Bürgern unserer Gemeinde die Gelegenheit bieten, über die vielfältigen Aktivitäten in den Teilorten hinaus weitere Projekte anzuschieben, die das Lebensgefühl und die Lebensqualität weiter verbessern.
Gibt es dafür Fördermittel?
Ja. Wir bekommen etwa 10.000 Euro Fördermittel, aber im Wesentlichen lebt das Projekt natürlich vom bürgerschaftlichen Engagement. Wir machen das, was die Bürger wollen, nichts, was wir vorgesetzt oder aufgedrückt bekommen.
Was will das LQN-Projekt?
Lebensqualität durch Nähe besagt, dass wir unsere Gemeinde für die Gemeinde für die Bürger lebenswert erhalten wollen. Dass die jungen Leute hier bleiben und schulische und berufliche Möglichkeiten finden. Dass die ärztliche Versorgung, die Nahversorgung mit Lebensmitteln, Bildung, Unterhaltung so gegeben ist, dass man gerne hier lebt und auch hier gut versorgt alt werden kann. Wir haben hierfür gute Einrichtungen in der Gemeinde, aber wir müssen auch dafür sorgen, dass das so bleibt. Und vielleicht haben wir ja auch noch Möglichkeiten, das Vorhandene zu verbessern. Denn LQN ist so angelegt, dass man ganz einfach und ohne Extra-Kosten sich was abgucken kann von anderen Gemeinden, die da schon erfolgreich gute Ideen umgesetzt haben. Dazu wird das Projekt auch in unserer Gemeinde von der SPES-Zukunftsakademie unterstützt.
Wie funktioniert das?
Die SPES-Zukunftsakademie hat in einer oberösterreichischen Gemeinde im ländlichen Raum Erfahrungen entwickelt, die der Abwanderung entgegengewirkt und dem Gemeinwesen wieder neue Impulse gegeben haben. Die Situation dort war mit Seewald zum Glück überhaupt nicht vergleichbar. Aber dort sind Impulse entstanden, die durchaus eindrucksvoll und übertragbar sind.Wir haben dazu in Abstimmung mit dem Gemeinderat Bürger angesprochen und zu einem ersten Ideenaustausch eingeladen. Dann haben wir bei einer Veranstaltung im Bürgerhaus in Göttelfingen im Oktober darüber berichtet und die interessierten Bürger zum Mitmachen aufgerufen.
Dann kann das Projekt nur so gut sein, wie die Bürger sich selbst einbringen?
So ist es. Das ist kein Projekt des Bürgermeisters oder der EU, das ist ein Projekt der Bürger. Ich weiß, dass der eine oder andere findet, dass hier genug Vereinsleben herrscht, dass die Kirchen sehr aktiv sind, dass eigentlich kein weiterer Bedarf da ist. Aber wir wollen, dass auch die, die nicht irgendwo fest eingebunden sind, auch eine Möglichkeit haben, sich einzubringen.
Welche Arbeitskreise gibt es und welche Themen werden behandelt?
In unserer Gemeinde haben sich Arbeitskreise gebildet zu folgenden Themen: Grund- und Nahversorgung Innen- und Außenmarketing Gemeinsam in Seewald – von Jung und Alt sowie Kultur für alle. Und weil wir das alles ja auch den Bürgern erläutern wollen, gibt es noch den Arbeitskreis für Information und Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben vor, über den Projektfortschritt sowohl im Amtsblatt als auch im Internet auf www.seewald.eu zu berichten. Ich bedaure sehr, dass sich für den Arbeitskreis „Jugend in Seewald“ nicht genug Mitstreiter gefunden haben. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Was sind die nächsten Schritte?
Zunächst beraten jetzt die einzelnen Arbeitskreise ihre Zielsetzung. Dann wird es Anfang Februar ein Treffen geben, bei dem die Arbeitskreise miteinander beraten, was sie so planen und was davon wann umgesetzt werden kann. Ich bin sehr gespannt, was den Teams einfällt. Natürlich wird das dann auch Thema im Gemeinderat sein. Wir haben vor, auf dem Weihnachtsmarkt am 5. Dezember noch mal auf LQN hinzuweisen und freuen uns, wenn die Bürger uns ihre Meinung dazu sagen und vielleicht auch noch ein paar Vorschläge anmelden. Ich freue mich jedenfalls auf eine weitere Bereicherung unseres Gemeindelebens.

LQN-Arbeitskreis Jung & Alt auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt

LQN-Arbeitskreis Jung & Alt in Esslingen Adventsfeier einmal ganz anders: Die Mitstreiter des Arbeitskreises Jung & Alt des Projekts Lebensqualität durch Nähe (LQN) sangen ihre Weihnachtslieder im voll besetzten Reisebus auf dem Heimweg vom historischen Mittelalter-Weihnachtsmarkt in Esslingen. Dazu gab es ein kleines Geschenk vom LQN-Team als Dank für die rege Teilnahme im Jahr 2011. Perfekt organisiert einschliesslich bestem Wetter genossen die überwiegend weiblichen Teilnehmer einen sehr anregenden und unterhaltsamen Nachmittag in der alten Reichsstadt. Das Angebot an Speisen, Geschenkartikeln und Unterhaltung bot etwas für jeden Geschmack. Allen Teilnehmern des Arbeitskreises Jung & Alt wünscht das LQN-Team eine gesegnete Weihnacht und ein frohes und gesundes Jahr 2012. Auch die mitgereisten Teilnehmerinnen der Gymnastik-Gruppe Göttelfingen kamen voll auf ihre Kosten - wieder einmal ein erfolgreiches Stück Lebensqualität durch Nähe

Helfende Hände Seewald

Der Verein "Helfende Hände Seewald" kommt in Gang. Die Gründungsversammlung ist am 19. November 2011 in der Seewaldhalle

Das Gemeinde-Projekt Lebensqualität durch Nähe (LQN), in dem sich seit mehr als zwei Jahren ehrenamtlich Bürgerinnen und Bürger für eine Stärkung der Gemeindestrukturen einsetzen, hat einen Meilenstein erreicht: die Gründung des Vereins "Helfende Hände Seewald". Am Samstag, 19. November 2011, 14.30 Uhr, findet in der Seewaldhalle die Gründungsversammlung statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen sind dazu herzlich eingeladen. Vor allem freuen wir uns auch solche Bürgerinnen und Bürger begrüßen zu können, die an einer ortsnahen Beschäftigung mit Verdienst und sozialer Absicherung interessiert sind und sich eine Mitarbeit vorstellen können.

Dieses besonders anspruchsvolle LQN-Projekt wird vom Arbeitskreis Jung & Alt betreut, der dafür intensiv Vorarbeit geleistet hat. In Bürgerbefragungen wurden Bedarf und Namensgebung erforscht. Mit den bestehenden Strukturen haben die Initiatorinnen Ruth Borchert-Appel, Henny Girrbach und Waltraud Nägele abgeklärt, welche Aufgaben der Verein "Helfende Hände Seewald" wahrnehmen soll.

Auf keinen Fall versteht er sich als Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen. Seine Aufgabe sieht er als Ergänzung in der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen einerseits und der beruflichen Perspektive für Helfende andererseits. Pflegerische Tätigkeiten übernimmt der Verein nicht.

Aber ansonsten ist der Satzungszweck breit gefächert: Von der häuslichen Versorgung und kurzzeitigen Betreuung bei Besorgungen und Einkäufen über die gelegentliche Betreuung von Behinderten oder Pflegebedürftigen zur Entlastung pflegender Familienangehöriger bis zur Hausaufgabenbetreuung, von der Gartenpflege und dem Winterdienst bis zur Begleitung zum Arzt.

Die Gründung des Vereins wird von der Diakoniestation Freudenstadt ausdrücklich begrüßt. Dabei gelten klare Regeln, zu denen nicht zuletzt Verschwiegenheit gehört. Der Verein bedeutet eine Bereicherung des Gemeindelebens.

Auch Seewald muss sich auf eine älter werdende Bevölkerung einrichten, der nicht mehr ausreichend Hilfe aus dem eigenen Familienumfeld zur Verfügung stehen wird. Dennoch möchten auch in unserer Gemeinde Ältere möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben. Die "Helfenden Hände Seewald" sind dafür ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung.

Seewald Touristik
Wildbader Straße 1
72297 Seewald
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Freitag, 20. Juli 2018
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