Gemeinde Seewald (Druckversion)

Angeln an der Nagoldtalsperre

Die Verwaltung der Fischerei liegt beim Kreisforstamt Freudenstadt, da im ehemals württembergischen Landesteil, zu welchem die Nagold im oberen Bereich gehört, grundsätzlich die Forstverwaltung die landeseigenen Fischgewässer betreut. Nach anfänglich reinem Salmonidengewässer wurde 1988 auf einen biologisch abgerundeten Fischbestand umgestellt.

Merkblatt zur Fischereiausübung in der Nagoldtalsperre Erzgrube 

Angelkarten gibt es beim Kreisforstamt Freudenstadt
Landhausstraße 34
72250 Freudenstadt
Tel.: 07441 920-3004
Fax: 07441 920-3099

Anglerglück
Infopavillon

Geschichtliche Entwicklung

Das 39 qkm große Einzugsgebiet des oberen Nagoldtales ist großflächig bewaldet. Aufgrund hoher Schneelagen und extremer Regenfälle gab es immer wieder sogenannte Jahrhunderthochwasser, so 1947, 1990 und letztmalig 1993.

Aus dieser Notlage heraus wurde schon um die vorletzte Jahrhundertwende und nochmals später im Dritten Reich eine Talsperre geplant, aufgrund technischer Schwierigkeiten im Buntsandstein jedoch erst Ende der 1960er Jahre gebaut. Jeden Herbst wird die Hauptsperre zur Aufnahme der Schneeschmelzwasser stark abgelassen.

Der ehem. Forstbezirk Pfalzgrafenweiler umfasste 6.500 ha Wald, der größte Teil davon ist Staatswald. Seit jeher war der sogenannte "Weiler Wald" Herrschaftswald. Er kam von den Pfalzgrafen von Tübingen (daher der  Ortsname des ehem. Forstamtssitzes) über die Grafen von Eberstein und die Markgrafen von Baden am 20.12.1603 ganz an das Herzogtum Württemberg. Heute ist das ehem. Forstamt Pfalzgrafenweiler Teil des 2005 neu entstandenen Kreisforstamts im Landratsamt Freudenstadt.

Fast die Hälfte des Weiler Waldes bei der Nagoldtalsperre ist als Erholungswald ausgewiesen. Ein meist ebenes Wegenetz mit Grill- und Rastplätzen kommt den vielen Wanderern und Radfahrern zugute.

Goldener Oktober an der Nagoldtalsperre
Mitteldamm
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